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Der Abstrich

Abstrich aus der Vagina
Ein Abstrich ist eine medizinische Untersuchungsmethode, bei der Körperflüssigkeiten (Sekret) oder Zellproben der Haut- und Schleimhautoberfläche entnommen werden. Die Entnahme geschieht meist mittels eines Holz- oder Metallspatels, einem Watteträger oder einer Öse.
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Auswertung eines Abstriches

Abstriche von Körperflüssigkeiten oder Sekreten können teilweise unbearbeitet direkt unter dem Mikroskop betrachtet und beurteilt werden. Eine noch bessere Beurteilung ist oftmals nach Färbungen mit speziellen Farbstoffen möglich. Dabei kann rasch festgestellt werden, ob beispielsweise Entzündungszellen in der Flüssigkeit enthalten sind.
Soll untersucht werden, ob das Abstrichmaterial bestimmte Krankheitserreger enthält, so wird es auf eine Nährlösung aufgebracht. Im Labor wird dann eine Bakterien- oder Pilzkultur angelegt. In einem Brutschrank, meist bei Körpertemperatur, vermehren sich die Erreger rasch und bilden Kolonien auf dem Nährboden, die manchmal schon für das bloße Auge ein typisches Aussehen haben. Die Betrachtung unter dem Mikroskop gibt noch genaueren Aufschluss.
Auf diese Weise können die Erreger exakt bestimmt und von anderen, oft sehr ähnlichen Erregern unterschieden werden. Neben der Bestimmung des Erregers kann gleichzeitig auch ermittelt werden, gegen welche Medikamente dieser empfindlich ist. Diese Mittel (Antibiotika) können dann gezielt eingesetzt werden.

Vorteile und Risiken

Im Allgemeinen ist der Abstrich eine risikolose Untersuchungsmethode ohne Komplikationen. Lediglich bei Abstrichen vom Muttermund kann es manchmal zu leichten Schmierblutungen kommen, die aber schon bald wieder verschwinden und ungefährlich sind.
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