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Neue Klon-Erfolge heizen die Debatte an

Foto: hhc
Ende Mai 2005 wurden zwei neue Forschungsresultate auf dem Gebiet des therapeutischen Klonens bekannt: Britischen und südkoreanischen Wissenschaftlern ist es gelungen, menschliche Embryonen zu klonen.
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Stammzellen für die Medizin

Schon seit geraumer Zeit setzen Wissenschaftler und Mediziner große Hoffnung in den Einsatz von Stammzellen. Diese Zellen sind in der Lage, sich in verschiedenste Arten von Zellen zu verwandeln.
Die Hoffnung: Man erzeugt aus Stammzellen neue Zellen, um Krankheiten zu heilen.
Es gibt Stammzellen, die im Körper von Erwachsenen vorkommen. Das sind die so genannten adulten Stammzellen. Viele Forscher halten ihr medizinisch nutzbares Potenzial jedoch für begrenzt.
Doch vor allem finden sich Stammzellen in Embryonen. Diese embryonalen Stammzellen (embryonic stem cells, ES-Cells) gelten als wesentlich potenter.
Dabei stellt sich allerdings das Problem, woher die Embryonen für die Gewinnung der Stammzellen kommen sollen. Eine Möglichkeit ist die Verwendung von Embryonen, die in der Reproduktionsmedizin "übrig geblieben" sind.
Wenn dem Kinderwunsch durch künstliche Befruchtung nachgeholfen werden soll, befruchten die Mediziner in ihren Retorten meist mehrere Eizellen, gewissermaßen "auf Vorrat".
Diejenigen befruchteten Eizellen, die der Frau nicht sofort eingesetzt werden, friert man ein. Sie werden aufgetaut und eingesetzt, falls der erste Versuch einer künstlichen Schwangerschaft nicht erfolgreich ist. Viele dieser eingefrorenen Embryonen werden nie "gebraucht" - und später möglicherweise vernichtet.
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