Hautentzündung (Dermatitis)

Wie entsteht eine Dermatitis?

Der Begriff Hautentzündung oder Dermatitis (Dermis = Haut, -itis = Entzündung) ist eine sehr allgemeine Bezeichnung - so allgemein und damit so wenig aussagefähig, dass er in der Medizin als alleinstehender Begriff so gut wie nicht vorkommt.

Vielmehr steht in der medizinischen Fachsprache hinter dem Wort "Dermatitis" jeweils noch ein weiterer Begriff, der jeweils die genauere Erscheinungsform bzw. die Ursache der jeweiligen Hautentzündung bezeichnet.

Eine Hautentzündung kommt in der Regel durch schädigende Einflüsse von Außen zustande. Solche Einflüsse sind häufig:

  • chemische Stoffe wie Laugen, Säuren oder ätzende Substanzen
  • Umwelteinflüsse wie starke Kälte oder Hitze (Dermatitis colorica) sowie eine intensive Sonnenbestrahlung (Sonnenbrand) Bakterien, Viren und Pilze

Krankheitszeichen

Je nach Art und Intensität der einwirkenden Schädigung rötet sich zunächst die Haut. Sie schwillt an, nässt häufig und schmerzt, vor allem bei Berührung. Knoten und Bläschen können sich bilden, und manchmal lösen sich Hautschichten in Form von Schuppen oder größeren Lappen ab.

Diese Erscheinungen können örtlich begrenzt, aber auch über große Körperbereiche ausgedehnt auftreten. In schlimmen Fällen beeinträchtigen die krankhaften Veränderungen das Allgemeinbefinden ganz erheblich. Nicht selten kommt auch noch Fieber hinzu.

Die Behandlung

Wie bei jeder Entzündung kommt es vor allem darauf an, die auslösenden Reize oder Stoffe zu ermitteln und auszuschalten. Die betroffenen Hautbezirke werden außerdem häufig mit entzündungshemmenden, vielfach kortisonhaltigen Salben behandelt.