Alt und leidend? Nicht mit Ihnen!

Jedes Lebewesen altert

Unsere Erbsubstanz ist mit einer Art Zeitschaltuhr ausgestattet. Bei jeder Zellteilung werden die Enden der Chromosomen ein Stück kürzer, bis der Vorrat irgendwann aufgebraucht ist und die Zelle stirbt. Hinzu kommt, dass unser Organismus beim Stoffwechsel so genannte "freie Radikale" produziert, sauerstoffhaltige Partikel, die den Zellkern angreifen. Das kann zu degenerativen Veränderungen von Gehirn, Muskeln und inneren Organen führen.

Wer Raubbau an seinem Körper treibt - durch Rauchen, zuviel Alkohol, vitalstoffarme Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel - der wird in aller Regel schneller altern als jemand, der auf seine Gesundheit achtet. Und er kann auch eher Opfer einer der folgenden, als alterstypisch geltenden Krankheiten werden:

Arteriosklerose (Gefäßverkalkung)

Ablagerungen von Blutzellen, Fett und Kalk an den Wänden der Arterien können die Gefäße verengen und verhärten. Es entsteht eine so genannte Plaque, die zum Gefäßverschluss führen kann. Hauptrisikofaktoren: Bluthochdruck, Rauchen, fettreiche Nahrung, Übergewicht, Bewegungsmangel.

> Arteriosklerose

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Im Alter bildet sich im Herzmuskel zunehmend Bindegewebe. Das Herz schlägt dadurch weniger kraftvoll; die körperliche Leistungsfähigkeit sinkt. Kommen Belastungen wie Rauchen, Dauerstress, Übergewicht und ungesunde Ernährung hinzu, erhöht sich das Risiko für einen Herzinfarkt.

> Herzinfarkt

Arthrose

Beim gesunden Gelenk sind Gelenkkopf und -pfanne von einer dünnen Knorpelschicht überzogen, die wie ein Schmiermittel wirkt. Diese Knorpelschicht wird im Alter allmählich abgebaut. Hauptrisikofaktoren: Übergewicht, Bewegungsmangel.

> Arthrose

Osteoporose

Etwa ab dem 30. Lebensjahr verliert jeder Mensch Knochenmasse. Am stärksten betroffen sind aufgrund des Östrogenmangels Frauen jenseits der Wechseljahre. Damit steigt die Gefahr, an Osteoporose (Knochenschwund) zu erkranken. Risikofaktoren: Rauchen, Bewegungsmangel und calciumarme Ernährung.

> Osteoporose

Diabetes Typ 2

Mit den Jahren sinkt der Kalorienbedarf. Wer seine Ernährung nicht anpasst und sich zu wenig bewegt, muss damit rechnen, dass der Körper wegen stark erhöhter Blutfettwerte nicht mehr auf das Hormon Insulin reagiert. Resultat kann ein so genannter "Altersdiabetes" sein.

> Diabetes

Lassen Sie es nicht so weit kommen und lesen Sie in unserer aktuellen "gesund leben"-Ausgabe, wie Sie sich am besten vor den negativen Folgen des Alterns schützen können.