Risiko Brustkrebs - Selbstuntersuchung kann helfen, Erkrankung frühzeitig zu erkennen

Brustkrebs ist die meist verbreitete Krebsform bei Frauen. Rund 2,1 Millionen erkranken jedes Jahr daran. Die Selbstuntersuchung kann deshalb ergänzend zum Frauenarztbesuch viel zur Früherkennung von Brustkrebs beitragen.

Durch eine kurze Selbstuntersuchung lassen sich Knoten in der Brust ertasten und auch andere potenzielle Hinweise auf einen Tumor erkennen, z. B. ein neu aufgetretener Größenunterschied zwischen der rechten und linken Brust, eine Schwellung oder Vergröberung an einer Hautstelle der Brust oder andere Veränderungen (siehe Bild). Viele Brustkrebs-Patientinnen haben auf diese Weise den bösartigen Tumor selbst entdeckt.

Zum Glück: Denn mit dem frühzeitigen Erkennen steigen die Heilungschancen. Zu sehr beunruhigen sollte man sich aber nicht: Nicht jede Abweichung deutet auf einen Tumor, denn jeder Monatszyklus kann das Brustgewebe verändern. So können z. B. Verhärtungen entweder von selbst wieder verschwinden oder gutartig sein. Sollten Sie unsicher sein, befragen Sie Ihren Gynäkologen.

Brust abtasten - so geht's

Das regelmäßige Untersuchen der Brust hilft Ihnen zu einem besseren Gespür für Veränderungen des eigenen Körpers. Deshalb sollten Sie am besten einmal im Monat Ihre Brust abtasten. Der optimale Zeitpunkt bei Frauen vor den Wechseljahren ist zwischen dem siebten und zehnten Tag nach Beginn der Regelblutung, denn die Brust ist dann besonders weich. Sollten Sie keine Periode mehr haben, wählen Sie einen festen Tag im Monat aus. Idealerweise führen Sie die Untersuchung sowohl im Stehen als auch im Liegen aus.